Was ist Apfelsekt?

Apfelsekt ist unter unterschiedlichen Bezeichnungen bekannt. Apfelschaumwein, Apfelperlwein und natürlich auch Apfelsekt sind allgemeine Bezeichnungen für einen moussierenden Apfelwein. Grundlage sind unterschiedliche Apfelsorten, die allesamt gegoren werden. Er es etwas edler mag, der greift zum französischen Pedant Cidre. Denn Cidre ist im Prinzip nichts anderes als gegorener Apfelsaft, der unter dem Prozess der Fermentation mit Kohlensäure versetzt wird.

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Herkunft und Geschichte

Die ersten Belege über den gegorenen Apfelsaft lassen sich bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurück datieren. Und zwar war es ein kleiner Tribe aus Kleinasien, der den gerorenen Apfelsaft als Stammesgetränk hatte. Dieser Stamm siedelte übrigens im Gebiet des damaligen Sides. Daher wohl auch der Name.

Weitere Belege sind aus dem 1. Jahrhundert. Diese berichten über die heilenden Kräfte des Obstweines. Dann hört man lange nichts mehr und erst im 6. Jahrhundert wurde aus dem Baskenland der Sydre bekannt. Karl der Große sorgte schließlich für die Vebreitung, denn unter seinem Regime wurde beauftragt, dass ein jeder Landlord jemanden einzustellen habe, der sich um die Herstellung 'berauschender' Getränke sorge.

Im 13. Jahrhundert hat sich der Apfelsekt dann schließlich soweit verbreitet, dass er selbst in der Presse Erwähnung findet.

Apfelsekt und Schlehenwein

Herstellung

Die Herstellung hat sich seit den Anfängen des Apfelweins perfepktionalisier. Es werden vornehmlich Apfelsorten verwendet, die sich durch einen besonders hohen Tanningehalt auszeichnen. Die Fermentierung wird bei sehr niedrigen Temperaturen durchgeführt. Der Spielraum liegt zwischen 4 und 15 Grad Celsius. Bei welcher Temperatur fermentiert wird und wie lang der gesamte Prozess schließlich dauert, entscheidet maßgeblich über Aroma und Qualitätsgrad des Apfelsektes.

Ein besonderer Schritt im Herstellungsprozess ist das Umfüllen des Cidres bevor der Fruchtzucker sich vollständig zersetzt hat. Das wichtige dabei ist, dass ein Großteil der abgelagerten Hefe im alten Fass verbleibt, während das neue Fass luftdicht verschlossen wird und sich so die prickelnde Kohlensäure entwickeln kann. Möchte man einen besonders hohen Alkoholgehalt erreichen, so gibt man einfach weiteren Zucker in das Getränk.

Alkoholgehalt und -level

Es gibt zahlreiche Varianten des leckeren Apfelsekts. Einige Versionen haben einen sehr geringen, andere einen sehr hohen Alkoholanteiil. Die belgischen und französischen Apfelschaumweine gelten als eher herb und derb im Geschmack. Sie haben ca. 5% Alkohol. Eine sehr süßliche Variante aus der gleichen Region ist allerdings der Cidre doux, der mit nur 2,5% Alokoholgehalt zu den weichen Apfelsekten gezählt wird. Britischer Apfelsekt ist besonders hochprozentig für einen Cidre. Ganze 12% machen den britischen Apfelschaumwein zu einem der Stärksten auf dem globalen Markt. Aber auch zu einem der Beliebtesten. Südafrikanische Apfelweine gelten als sehr trocken, dafü aber sehr intensiv im Geschmack. Portugiesische Apfelweine hingegen sind sehr süß.

Der Apfelsekt mit der Mischung

Apfelsekt wird auch gerne als Misch- und Mixgetränk getrunken. Eine besonders beliebte Mischung in Deutschland ist mit einem Schuss Johanissbeere und Lager. Aber auch Cider mit Guiness wird gerne getrunken. Einem jeden, wie es einem am besten schmeckt. eins ist auf jeden Fall klar. Apfelsekt ist ein erfrischend prickelndes Getränk für warme Sommerabende und einen gemütlichen Abend zu Hause. Apfelsekt schmeckt wirklich lecker und erfrischt.